Sinn des Lebens
Immer wieder höre ich, Dies oder Jenes kann doch nicht der Sinn des Lebens sein. Bei solchen Aussagen schlägt mir meine Hand, fast vollautomatisch, laut klatschend vor den Kopf. Meistens hören die dusseligen Kommentare dann zugunsten von ungläubigen Blicken und Staunen auf. In diese Stille kann ich dann meine Theorie von Sinn des Lebens platzieren, bei denen dann anschließend bei meinen Gesprächspartnern, deren Hand vor dessen Stirn knallt.
Nun aber mal der Reihe nach:
Lebewesen existieren seit hunderten von Millionen Jahren auf diesem Planeten. Sie entwickeltensich nach und nach, lebten in Resonanz mit der Umwelt und der Natur. Jagten oder wurden gejagt, fraßen, vermehrten sich, lebten und starben irgendwann. Ende und aus. Kein höheres Ziel.
Sie waren einfach da, als ein Teil der Natur.
Der Vorläufer des Menschen erschien irgendwann auf der Bildfläche des Lebens. Er entwickelte sein Gehirn, lernte Sprechen und alles zu benennen. Er begann das logische Denken und auf einmal musste für alles ein Grund her. Ein Muster nach dem er seine Umgebung einordnen konnte. Das gab ihm Sicherheit.
Und auf einmal brauchen wir einen Grund, nach dem unser Leben ablaufen soll. Wir suchen ein Ziel, ein höhere Bestimmung und machen deswegen unser Leben zur Hölle. Es ist schon erstaunlich. Wir besitzen das genialste Organ, das die Evolution hervor gebracht hat. Unser Gehirn. Und was machen wir damit? Probleme.