Sinn des Lebens
Immer wieder höre ich, Dies oder Jenes kann doch nicht der Sinn des Lebens sein. Bei solchen Aussagen schlägt mir meine Hand, fast vollautomatisch, laut klatschend vor den Kopf. Meistens hören die dusseligen Kommentare dann zugunsten von ungläubigen Blicken und Staunen auf. In diese Stille kann ich dann meine Theorie von Sinn des Lebens platzieren, bei denen dann anschließend bei meinen Gesprächspartnern, deren Hand vor dessen Stirn knallt.
Nun aber mal der Reihe nach:
Lebewesen existieren seit hunderten von Millionen Jahren auf diesem Planeten. Sie entwickeltensich nach und nach, lebten in Resonanz mit der Umwelt und der Natur. Jagten oder wurden gejagt, fraßen, vermehrten sich, lebten und starben irgendwann. Ende und aus. Kein höheres Ziel.
Sie waren einfach da, als ein Teil der Natur.
Der Vorläufer des Menschen erschien irgendwann auf der Bildfläche des Lebens. Er entwickelte sein Gehirn, lernte Sprechen und alles zu benennen. Er begann das logische Denken und auf einmal musste für alles ein Grund her. Ein Muster nach dem er seine Umgebung einordnen konnte. Das gab ihm Sicherheit.
Und auf einmal brauchen wir einen Grund, nach dem unser Leben ablaufen soll. Wir suchen ein Ziel, ein höhere Bestimmung und machen deswegen unser Leben zur Hölle. Es ist schon erstaunlich. Wir besitzen das genialste Organ, das die Evolution hervor gebracht hat. Unser Gehirn. Und was machen wir damit? Probleme.
KK und KV gleich KP
Keine Kompromisse & Keine Verpflichtungen = Keine Probleme
Lehne jeden Kompromiss, der an dich heran getragen wird rigoros ab. Ich meine damit nicht diesekleinen alltäglichen Kompromisse. Wenn du z.B. abends länger arbeitest, weil du mehr Geld brauchst (Mein Tipp: Lies mal das Supergeschäft 1 oder Supergeschäft 2 auf dieser Webseite) , dann findeich ist das kein Kompromiss sondern deine freie Entscheidung.
Wenn du aber z.B. bei deiner Frau bleibst, obwohl sie dir gewaltig auf die Nüsse geht, dann finde ich solltest du diesen Grund der dauernden Unzufriedenheit und des Streites so schnell wie möglich ändern. Ein schwerer Kompromiss macht dich kaputt, laugt dich aus. Egal was du machst, dir geht es schlecht dabei. Ändere das solange du noch gesund bist. Du hast sonst nicht mehr viel Zeit. (erkennst du die Motivationsrichtung Weg vom Negativen?)
Hast du noch nicht die Energie den nötigen Schritt zu tun, dann mach dir in aller Konsequenz klar, was es dich auf die Dauer kostet, wenn du nichts tust. Nur du kannst dir dabei helfen. Nutze jede Chance zu Änderung. Verbinde das Nichtstun mit starken unangenehmen Gefühlen. Das treibt dich voran.
Noch mal: Lehne jeden schweren dich krankmachenden Kompromiss rigoros ab und lebe mit den Konsequenzen. Sie sind auf jeden Fall leichter zu ertragen, weil es keine negativen Ereignisse gibt, sondern nur Standpunkte. Benutze die Kenntnisse aus dem Kap. “Jeden Nachteil mit dem Faktor 10 in einen Vorteil verwandeln”, um dein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Stress als Statussymbol
Kennst du sie auch, diese vielen überarbeiteten Angestellten, Abteilungsleiter und Manager, die allesamt über den vielen unerträglichen Stress im Geschäft klagen? Die aber nichts dagegen tun, sondern fast liebevoll darüber erzählen, was sie tagtäglich aushalten?
Könnte es sein, dass sie es vielleicht genießen? Mir kommt es manchmal so vor, dass Stress für sie fast ein Statussymbol geworden ist. Frei nach dem Motto: “Schau her was ich doch für ein fleißiger Kerl bin. Was ich alles aushalte.”
Aber ich sage zu der Thematik: Kämpft keine sinnlosen Kämpfe. Und kämpft nicht darum etwas zu bekommen, was dir das Leben sowieso bringt. Manchmal muss man eben nur ein wenig abwarten.
Jeder steht da wo er stehen will. Denn es gibt auch ein Leben ohne Stress. Man muss halt ab und zu etwas weniger arbeiten – statt mehr. Getreu dem Motto: Beeile dich langsam.
1 zu 1 Angleichungsprinzip
Das 1:1 Angleichungsprinzip ist so massiv und stark, dass selbst Kleinkinder es schon kennen und perfekt anwenden.
Sie stoßen sich an einem Stuhl und tun sich weh. Sofort schreien sie los…und rumms… bekommt der Stuhl einen Tritt.
Daraus leitet sich das Programm ab: Wenn dir jemand für den Wert XX Unlustgefühle verschafft, dann bekommt er Unlustgefühle im gleichen Wert zurück.
Alle Gesetze auf der Welt basieren im Prinzip darauf. Du verstößt gegen eine gesellschaftliche Regel oder ein Gesetz. Diese Aktion hat den Unlustwert YY. Also wirst du bestraft und erhältst dadurch den Unlustwert YY zurück. Das ist die ausgleichende Gerechtigkeit.
Wo wir gerade über Gerechtigkeit reden: Beachte, dass das Konzept “Gerechtigkeit” in der Welt NICHT vorgesehen ist. Es ist erst entstanden, als der Yeti anfing sesshaft zu werden. Da mussten für die reibungslose Funktion der Gesellschaft Regeln her.
Und doch richten sich fast alle danach, weil sie es ja so gelernt haben.
Müssen wir diese jedoch auch blindlings übernehmen?
Bedenke: Alles beruht in unserer Gesellschaft auf einer 1:1 Wert für Wert Beziehung. Darauf sind alle gesellschaftliche Regeln und Werte aufgebaut. Aber jeder Wert entsteht aus einem Vergleich und aus deiner persönlichen Definition. Du kannst frei entscheiden, ob du diese ideellen Werte anerkennst.
Lange Zeit war mir nicht ganz wohl bei dem Gedanken zu den Grundlagen zu diesem Artikel. Er beschreibt zwar ziemlich genau, den Mechanismus bei der Interaktion von Personen und Gesellschaften, aber es fehlte meiner Meinung nach ein wichtiger Aspekt, weil eben nicht alles auf Lust- und Unlustgefühlen aufbaut.
So suchte, überlegte, forschte ich. …und fand die Lösung: Das 1:1 Angleichungsprinzip muss erweitert werden. Und zwar um den Engergie-Aspekt.
In jeder Interaktion von Menschen, stecken diese ihre persönlichen Energien, ihre Ressourcen rein. (Energie ist die Summe (oder bei wichtigen Bedürfnissen der Einzelwert) von Aufwand, Gefühlen, Gedanken, Geld, Zeit und allem anderem…) Und sie erwarten vom anderen, er müsse auch gleich viel Energien in diese Beziehungen stecken, sonst ist sie einseitig. Der eine gibt, der andere nicht, oder noch schlimmer, er nimmt nur, d.h. er zieht nur Vorteile aus dieser Beziehung. Das ist schlecht, ganz schlecht. Die Probleme sind damit fast vorprogrammiert.
Wenn du z.B. die Diskussionen über die männliche Mithilfe im Haushalt einmal unter diesem Aspekt betrachtest, wird es dir bestimmt klarer.
Oder?
Du musst ein Schwein sein in dieser Welt
Wenn du dich lesend durch meine Seiten bewegst, kannst du zu der Meinung kommen, ich würde dich dazu auffordern alle anderen Menschen, denen du begegnest, auszunutzen.
Nein. Du solltest auf jeden Fall, wenn du an einer längerfristigen Zusammenarbeit mit anderen interessiert bist, darauf achten, das euer Verhältnis, ein Verhältnis zum gegenseitigen Vorteil ist.
Niemand kann einen anderen Menschen ständig ausnutzen. Das verhindert das 1:1 Angleichungsprinzip schon von alleine.
Aber, dennoch solltest du konsequent darauf achten, dass du deinen Zielen und Bedürfnissen, mit jeder Tätigkeit die du ausführst näher kommst. Sichere deine Vorteile. Verfolge unbeirrt deinen Weg. Bist du auch nur 1 Sekunde nachlässig, spannen dich andere für IHRE Ziele ein. Unausweichlich.
Du magst zwar, möglicherweise, dadurch etwas beliebter werden, aber zu welchem Preis? Sie denken garantiert. “Ein netter Kollege, immer hilfsbereit… aber ein Schaf…!”
Glaub´s mir. Es stimmt.
Also: Sei ein Schwein. Du musst es sein. Sonst gehst du ein.
Steuerung der Verhaltensweisen
…durch Programme und Werte.
Wie wir im vorigen Kapitel gesehen haben, speichern wir alle Werte, Glaubenssysteme und Programme als Verbindung von Worten mit den Erinnerungen der sinnspezifischen Ereignisse. Worte können also niemals alleine im Gehirn verarbeitet werden. Sie bekommen erst durch Verknüpfungen mit Erinnerungen an Töne, Bilder, Gefühle, Gerüche usw. einen Sinn. Ein Programm ist also eine systematische Anordnung von VITALEN IDEEN.
Unser Körper und unser Geist bilden eine ganzheitliche Einheit. Alle Gefühle spiegeln sich in unserer Physiologie. Das bedeutet, ein Gefühlszustand ist eine innere Kombination aus Vitalen Ideen, Energiehaushalt bzw. ABP und der entsprechenden Körperhaltung.
Alle Empfindungen, Werte, Regeln usw. sind nach o.g. Definition also nur eine Abfolge von Teilprogrammen zu einem komplexen Programmpaket. Diese Programme werden ständig erweitert, gefestigt und aktualisiert.
Dieses geschieht meistens:
bei der Erziehung im Kindesalter (Anpassung)
ständig durch einen inneren Dialog (“Ist das richtig???”)
durch die Umgebung. (Kultur, Fernsehen, Freundeskreis, Arbeitsplatz usw.)
Diese Programme werden nur ungern geändert, weil sich, wie wir bei den Grundlagen gesehen haben, bevorzugte Nervenbahnen bilden. Trotzdem ist es möglich diese geistigen Einbahnstraßen zu verlassen und neu aufzubauen. Es ist nicht möglich diese zu vergessen. Was möglich ist, sind neue Wege zu benutzen und zu stärken, damit diese dann automatisch benutzt werden.
Die Programme in der Gesellschaft
Da der Mensch ein soziales Wesen (Herdentier) ist, lebt er in einer sozialen Rang- und Hackordnung.
Diese gibt ihm Sicherheit. Er weiß dadurch wo er hingehört.
Die Rangordnung ist abhängig u.A. vom Einkommen, Abstammung, Kenntnissen, Beruf, Selbstwertgefühl, Schulbildung, Hautfarbe usw. Sie ist ein dynamisches System und unsere Stellung innerhalb der verschiedenen Gruppen/Lebensbereiche aktualisieren wir laufend. Wir vergleichen uns ständig miteinander.
Die Gesellschaft, in der wir leben, ist ein System von perfekt aufeinander abgestimmten und sich ergänzenden Programmen.
Es gibt kollektive und persönliche Programme. Wenn jemand ein eigenes Programm und dadurch sein Verhalten ändert oder gegen ein Programm verstößt treten gruppendynamische Prozesse auf und es ergeben sich 2 Möglichkeiten:
Der andere passt sich an: (Meist ein Schwächerer oder in niedrigerer Ordnung oder wenn das Programm nicht so wichtig ist) (Resonanzprinzip)
Oder es kommt zu einer Art Kampfritual, bei dem dann die neuen Stellungen/Programme aufeinander abgestimmt werden.
Meistes gehen folgende Aktionen von den/m Stärkeren (oder vom stärker gewichtigem Programm)
aus:
Verbale Warnungen. (Diskussionen – Überredungen)
Soziale Ausgrenzungen (Ausschluss aus der Gruppe)
Gewalttätige Übergriffe (Tätliche Angriffe)
Macht bzw. Amtsanmaßung (bei Vorgesetzten oder Beamtem in Behörden)
Setzt die Kampf /Fluchtreaktion dabei ein, zeigt sich diese meistens in folgenden Verhaltensprogrammen:
Kampfprogramme
Offene Konfrontation. (“Was willst du eigentlich?”) Ihn lächerlich machen. (“Schau an, da hat auch Einer was zu sagen”)
Die Kompetenz des anderen in Frage stellen
Fluchtprogramme
Sich noch kleiner machen. (Tu mir bitte nichts – Verhalten)
Abwiegeln – Situation herunterspielen. (Fluchtverhalten)
Der Mensch ist in der Regel ständig bemüht in diesem System aufzusteigen bzw. mehr Macht zu erlangen (als Stärkerer),
zumindest seine Stellung zu halten. (als Schwächer),
als Schwächerer nicht aufzufallen. (Andersartigkeit).
In allen größeren Gruppen, sind die Verhaltensweisen vielschichtig. D.h. die ganze Gruppe orientiert sich bei kleinsten Veränderungen neu. So. z.B. wenn ein neuer Mitarbeiter eingestellt wird.
Wichtige allgemeingültige Programme mit denen du immer rechnen musst:
Das 1:1 Angleichungsprinzip
Egoismus ist schlecht
Unbekanntes, Unberechenbares oder Andersartiges weckt Aggression oder Ablehnung.
Der Stärkere hat zu bestimmen und darf seine Macht ausüben.
Schriftliches ist gewichtiger als Gesprochenes.
Vorschriften müssen befolgt werden. Koste es, was es wolle.
Jedes Situation kann man nur von 2 Seiten betrachten (Entweder oder Programm)
Egoismus
“Sei nicht so egoistisch.”, “Denke nicht immer nur an dich”. Solche Sprüche hörst du bestimmt auch ständig, wenn du einmal in deiner Umgebung, darauf achtest.
Dabei ist der Egoismus die Grundlage für das Leben. Er lässt dich trinken, wenn du durstig bist, essen wenn du hungrig bist, schlafen wenn du müde bist usw. Alles sind grundlegende Bedürfnisse, die nach Befriedigung drängen. Ignorierst du sie, geht es dir immer schlechter und du stirbst im schlimmsten Fall daran.
Also, der Egoismus ist gut und dient dem Leben. Du bist für dein Leben die wichtigste Person. Akzeptiere es.
Erinnere dich: Du bewegst dich konsequent auf Angenehmes zu und vom Unangenehmen weg.
Wie verhält es sich jedoch, wenn du Kinder hast und diese in Gefahr sind? Jeder Vater oder jede Mutter, würde i.d.R. ohne zu zögern, das eigene Leben auf’s Spiel setzen, um seine/ihre Kinder zu retten. Auch hier ist der Egoismus im Spiel, obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Hierbei wird jedoch das Überleben der eigenen Gene, durch seine eigenen Kinder, gesichert. Es ist ein Vorgang, der ohne Ausnahme, bei allen höher entwickelten Lebewesen vorhanden und gültig ist.
Als unsere Vorfahren noch in kleinen Gruppen, durch die Steppe zogen, galt das Leben des Einzelnen wenig wenn es darum ging das Überleben der Sippe zu sichern. Hier ist auch das Überleben der Gene vor dem eigenem Überleben vorrangig. Also auch eine egoistische Gesinnung.
Bis heute gilt diese Verhaltensweise als besonders mutig und als vorbildhaft. Sie entstand jedoch aus einer unbewussten, extrem egoistischen, Grundhaltung heraus. Daraus entstand das Programm, das die Bedürfnisse einer Gruppe höher einstuft, als die Bedürfnisse von Einzelnen, obwohl die ursprüngliche Funktion, das Überleben der eigenen Gene, nichts mehr damit zu tun hat.
Dies gipfelt dann in solchen Programmen wie: Firmeninteresse geht vor Privatinteresse (Wird gerne von Firmeninhabern, von Kleinunternehmen, oder kleinen Abteilungsleitern benutzt) die ich während meiner Lehre oft gehört habe.
Dabei wird dieses Programm, das den Egoismus verteufelt, genau aus einem ebenso egoistischen Grund heraus benutzt. Und viele akzeptieren das dann kommentarlos. Genial.
Ein gutes Beispiel für das Gemeinschaft Mehrwert Programm ist auch, für gemeinschaftliche Ziele, wie Territorialansprüche, die Ehre der Nation, den Glauben oder anderen Mist, in den Krieg zu ziehen und sich abschlachten zu lassen. Die Regierung befiehlt und alle Schafe folgen.
Interessanterweise steigt die Bereitschaft, sich für einen solchen Unsinn einzusetzen und mit zu machen, mit der mittleren Tagesdurchschnittstemperatur. Wie sonst ist das Gefälle des fanatischen Wahnsinnes, von Nord nach Süd, bis in die Wüstenregionen zu erklären.
Mir drängt sich immer die Vorstellung auf, dass die Sonne die letzten grauen Hirnwindungen zum Kochen bringt. Klar, dass dann ein verstandsmäßiges Handeln und Denken nicht mehr möglich ist.
Was ist eigentlich unter Egoismus zu verstehen?
Unter dem Wort Egoismus kann man Eigennützigkeit, Ich Bezogenheit, Ich Sucht, Selbstsucht, Eigenliebe verstehen. Die Handlungsweisen des Egoismus wird duch den Handelnden selbst bestimmt. Die Vorteile des Handelns liegen bei dem Handelnden. In der Gesellschaft wird Egoismus in der Regel als Zeichen eines rücksichtlosen Verhaltens gesehen und als unanständig gewertet. Egoismus ist das Gegenteil von Altruismus und Solidarität.
Durchsetzung der eigenen Interessen
Im “Gewissen?? Nein danke!!” hast du nun gelesen. dass es für dich nur von Vorteil ist, wenn du deine Meinungen, Programme, Werte und Regeln selbst aufstellst bzw. dir klar machst, welche du einhalten, befolgen und welche du abstellen musst.
Ich weiß auch, dass es leichter gesagt als getan ist, wenn man nicht die “Grundlagen zu den Programmänderungen” kennt. Aber dafür hast du ja mich. Damit die Methoden und Techniken aber auch funktionieren, musst du schon selber folgende Verhaltensweisen konsequent umsetzen.
Diese sind:
1. Leidenschaft, Begeisterung
2. Glaube an sich und seine Fähigkeiten. “SWG”
3. Strategien definieren und umsetzen
4. Energie
5. Kommunikation mit dir selbst und anderen.
Was meine ich damit:
1. Wenn du keine Leidenschaft und Begeisterung in dir spürst, dich zu verändern, an einem angenehmeren Leben zu arbeiten, dann klappt es sowieso nicht. Lebst du nach dem Motto: Dümpelnund-glücklich-sein-so-wie-es-ist, dann kann ich dir nur sagen, bleib so. Dann ist dir sowieso nicht zu helfen. Oder doch ????
2. Bist du nicht von dem überzeugt was du tust, dann blockierst du dich selbst. Du ziehst in zwei verschiede Richtungen. Mit deinen Handlungen geht es nach links und im Geiste nach rechts. Pech, dumm gelaufen. Damit sabotierst du dich selbst.
3. Bist du mit Begeisterung bei der Sache, und überzeugt von dir selbst, hilft es dir trotzdem nicht wenn du auf dem falschen Weg, in die falsche Richtung oder die falschen Hilfsmittel nimmst. Du wirst versagen.
4. Hast du keine körperlichen Energien frei, kannst du sowieso alles vergessen. Bist du ausgepowert, fällt dir alles schwer. Aber das erkennst du dann schon selber. Eine neg. Grundhaltung nach dem Motto: Es-ist-ja-sowieso-alles-schlecht macht sich dann schnell in dir breit.
5. Der letzte Punkt betrifft die Kommunikation mit dir selbst. Was du zu dir selber sagst, wie du mit dir umgehst, hilft dir voran oder zieht dich runter. Es liegt bei dir.
Der oben beschriebene Abschnitt soll dich motivieren durch Weg-vom-Negativen. Jetzt haben wir gesehen, wie es nicht geht. Nun der Weg nach vorn.
Leidenschaft, Begeisterung
Wie kannst du eine Begeisterung und Leidenschaft in dir wecken, wenn sie nicht vorhanden ist? Antwort: durch Gewohnheit! Alles ist gelernt. Auch dein nicht vorhandener Enthusiasmus. Konzentriere dich auf das, was du willst und haben möchtest. Stelle dir vor, wie es wäre wenn du voller Leidenschaft und Begeisterung wärst. Deine körperliche Haltung und inneren Bilder und Vorstellungen ändern sich, und auch deine Stimmung. Behalte diesen Zustand in Erinnerung und verankere ihn dann. Eine genaue Beschreibung über den Vorgang kannst du im Kap. “Programme, Werte und Zustände ruckzuck ändern” nachlesen. Tu so als ob und der Körper reagiert entsprechend.
Der Glaube an sich selbst und seine Fähigkeiten ist auch nichts anderes als eine „vitale Idee“ von seinen Fähigkeiten. Je öfter du dir diese Überzeugung verdeutlichst, desto eher bilden sich die bevorzugten Nervenbahnen im Gehirn. Das bedeutet, konzentriere dich wann immer es geht auf deine Stärken und sie werden gefestigt. Hast du keine Erinnerungen an Referenzerlebnisse in denen du die Fähigkeiten schon einmal benutzt hast, kopiere einfach jemanden, der sie hat und den
du kennst. Gemäß der Regel: “Was irgendjemand irgendwann schon einmal getan hat, kann ich auch wiederholen”. Auch hier hilft dir das oben schon erwähnte Kapitel über die Werte und Programme.
Die Strategien
zur Zieldefinition und Erreichung werden im Kap. “Ziel setzen und erreichen” ausführlich erklärt.
Kommunikation
Bei der Kommunikation musst du zwischen den beiden Arten unterscheiden. Einmal ist es die innere (die mit dir selbst) und die externe (die mit anderen). Du musst in beiden perfekt werden.
Beide werden in separaten Kapiteln behandelt.
Strategien für Angestellte
Dein Chef versucht dich auszupressen wie einen Putzlappen. Gewinnmaximierung nennt man das. Und du bleibst auf der Strecke. Weil in der heutigen Zeit so viele auf der Straße stehen, wird versucht dir einzureden, dass du froh sein sollst, dass du überhaupt noch einen Arbeitsplatz hast. Und mit dieser Angst wirst du dann ausgenutzt.
Kollegen werden entlassen, und die verbleibende Arbeit, wie mit einer Gießkanne an die übrig geblieben Sklaven verteilt. Du machst Überstunden, aber dein Gehalt bleibt das Gleiche. In der Relation scheint es, als würdest du weniger verdienen, stimmt’s?
Aber dies ist nur eine Sichtweise. Eine andere ist die 2 stufige Betrachtung der “Reellen Gesamtvergütung pro Stunde”. Und diese wird in der ersten Stufe nicht nur von deinem tatsächliche Gehalt festgelegt, sondern, wenn du es clever anstellst, auch aus folgenden Mitteln:
Dein reeller Verdienst setzt sich demnach zusammen aus:
- deinem Gehalt
- Zulagen
- Krankenversicherung
- Dienstwagen
- nach oben korrigierte Reisekostenabrechnungen
- Kaffee, Kekse
- geklautem Büromaterial
- Zulagen zur betrieblichen Altersversorgung
- privaten Telefongesprächen
- Zeitschriften
- Sex im Büro
- Telearbeit
- Surfen im Internet
- dem Firmenhandy
- Blaumachen
- privaten Emails
- Nutzen von Büromaterial für Bewerbungen
- kostenlosen Fotokopien
- Schulung für private Weiterbildung
- die Nutzung des Arbeitsplatzes für ein privates Verkaufsbüro
Ist ja nicht schlecht für den Anfang, oder?
Nun die 2. Stufe: Es ist es ja auch so, dass man nicht 14 Stunden am Tag konzentriert arbeiten kann. 2 Stunden sind realistisch, und der Rest plätschert so vor sich hin. Habe also kein schlechtes Gewissen, deinem Chef geht es nicht anders. Die meiste Zeit in den Firmen wird mit einer Pseudoarbeitszeit verbraten. Dadurch steigt noch einmal dein “reeller Gesamtverdienst pro Stunde”. Mehrere Tausender für 2 Stunden Arbeit/Tag. Nutze also diese “Plätscherzeit” weise. Wie? Bist du blöd, so eine Frage zu stellen oder einfach nur einfallslos?
Zur Erinnerung :
Gesamtaufkommen = Wirkliche Arbeit + Pseudoarbeit
Damit die 2 Stunden nicht in einen zu großen Stress ausarten, hier ein paar Tipps:
Die Arbeit gekonnt vortäuschen
Berater sein
Wer berät schafft nix, er labert nur rum und lässt machen.
Intelligenter erscheinen
Suche dir ein Gebiet aus, welches dir liegt oder so stumpfsinnig ist, dass jeder schreiend davon läuft, wenn er davon hört – und werde nur 1% besser als der Durchschnitt. 1% reicht aus. Die anderen können es sowieso nicht erfassen, weil es über ihrem Wissensschatz liegt.
Auf etwas warten
Mache dich abhängig von der Arbeit anderer Leute, von denen du weißt, dass sie langsam sind. Du kannst dich dann immer wieder herausreden, warum es nicht läuft.
Oft die Abteilung wechseln
Solltest du länger als 2 Jahre irgendwo arbeiten, so ist es unausweichlich dass du dir einige Kenntnisse aneignest. Das ist eine Einladung an jeden, den Mist bei dir abzuladen.
Ständig klagen
Wie schwer du schaffst – aber bitte ohne zu leiden.
Arbeitszeit vortäuschen
Die Jacke am Stuhl hängen lassen und den Computer mit einer Schaltuhr ein- und ausschalten lassen. 5 Minuten vor den anderen kommen und lamentieren, dass du schon seit 5 Uhr da bist. Das Gleiche am Abend – nur anders herum.
Unpünktlichkeit in Besprechungen
Zeigt wie wichtig du bist. Später kommen und kurz vor Schluss über’s Handy anrufen lassen. “Oh mein Gott” stammeln und verschwinden…
Bewerten anderer Leute Arbeit
Bewerte, sonst wirst du bewertet
Arbeit an langfristigen Projekten
Dann macht es nichts auch mal nichts zu schaffen.
Scheinbare Inkompetenz
Blödheit siegt
Sinnlose Aufgaben vermeiden,
die sich irgendeiner ausdenkt, von denen du genau weißt, es interessiert keinen.
Strategische Urlaubsplanung
Hau ab, wenn es brennt.
Umgebe dich mit Versagern
Sehe zu, dass in deinem Umfeld eine NULL sitzt, die du für alles verantwortlich machen kannst. Sie sollte zwar zu deiner Abteilung gehören, aber nicht so nahe an deinem Büro sitzen, dass es auf dich abfärbt.
Habe immer eine Ausrede parat
Das versucht natürlich jeder, deswegen denke immer daran: Es herrscht Krieg in jedem Büro, in jeder Werkstatt. Jeder ist ein potentieller Gegner, der dir sofort die Lichter ausbläst, damit er an dein Gehalt kommt. Deswegen mein ultimativer Tipp: Du musst die…
Weicheier austricksen
Das funktioniert am einfachsten mit folgenden geprüften Methoden:
Schlechte Ratschläge geben – (Lass ihn doch ins offene Messer laufen) Die Wahrheit, die dir nützt, weglassen Begleiter beim Mittagessen aussuchen – Sollten immer diejenigen sein, die mehr verdienen
Informationen zurückhalten – Mit besseren Infos an die Macht
Vergeltung – Nur aus dem Prinzip der Gerechtigkeit (lach… lach.)
Das Viren-Prinzip – Entziehe dich so schnell wie möglich, wenn irgendetwas Negatives vom anderen…
…auf dich abfärben kann. Bringe dich in Sicherheit. Betrachte ihn als Pest-Viren-Träger.
Kollegen in Verruf bringen – ist klar, oder???
Demagoge sein – Auf Dinge, die sowieso schief gehen schimpfen, klagen, mies machen und lamentieren. (Du kleiner Hellseher du…)
Blenden was das Zeug hält …
…ist eine weitere Methode dich in den Augen der Chefs aufzuwerten.
Dazu solltest du…
Immer Akten in der Hand halten, wenn du über die Gänge schleichst
Auf deine Kleidung achten
Immer beschäftigt aussehen. “Keine Zeit – Keine Zeit”, solltest du dir anstatt eines “Mahlzeit” ngewöhnen
Gier nach Geld ausnutzen
Andere für sich, aus dem Prinzip der Effizienz arbeiten lassen
Deine Fähigkeiten stark übertreiben – Dies macht jedoch jeder. Um aufzufallen musst du alles Positive, das geschieht, in einem direkten kausalen Zusammenhang mit dir bringen
Einschüchterung durch Lärm, Schreien und kontrollierten Wutausbrüchen.
Die Ehrlichkeit dem Chef gegenüber um jeden Preis vermeiden, wenn er fragt.“ Was ist ihre ehrliche Meinung dazu?”
Mein Tipp: Du darfst ihm gegenüber nur 2 Statements abgeben:
1. “Chef – Ihre Entscheidungen sind genial”
2. “Ich habe eine Idee, wie man Papier sparen kann”
Manchmal ist es unumgänglich, seine Meinung gnadenlos durch zu setzen. Aber wie?
Dazu habe ich 2 Methoden ausgearbeitet:
Immer das letzte Wort haben.
Die Strategie des großen Zusammenhanges erklären
Zu 1. Immer das letzte Wort haben.
In Meetings gibt es diverse Kasperköppe, die ihre Ideen vortragen. Manche sind dafür, andere dagegen. Es entsteht eine riesige Schwachsinns-Diskussion, an der du dich unter keinen Umständen beteiligen darfst. Es entstehen 2 Meinungen. Pro und Kontra – Wie immer. Und wenn alle nachhause wollen, wegen des vielen Kaffees ganz dringend pinkeln müssen, und der Rest ständig auf die Uhr sieht, kannst du deine Retter-Nummer abziehen. Du stehst auf: “Meine Herren, ich habe Ihre Ideen, Anmerkungen und Bedenken genau analysiert und denke, es gibt nur eine Alternative … eine Kombination daraus.” … und dann trägst du dein eigenes Konzept vor. Dass es mit dem vorher gesagten NICHTS aber auch ÜBERHAUPTNICHTS zu tun hat, ist vollkommen schnurz. Sie merken es nicht, weil sie mit ihren Gedanken sowieso nicht mehr anwesend sind.
Zu 2. Die Strategie des großen Zusammenhanges erklären.
Du kannst versuchen deine Ideen als Teil des Ganzen zu verpacken. Es ist ein Teil in der göttlichen Fügung. Es ist das letzte, aber wichtigste Glied zum Erfolg. Für diese Argumentationsweise musst du evtl. ein wenig nachdenken, aber es lohnt sich.
Sieh zu, dass du bei Projekten mit arbeitest, die kein überprüfbares Ergebnis hervor bringen.
Ungeeignete sind: Verkauf, Kundendienst, Programmieren, Versand.
Geeignete sind: Strategien erarbeiten, alles mit “MEDIEN” im Namen, langfristiges Re-Engineering, Werbung, Anschaffung.
Und noch ein Tipp zum Schluss. Manche Sachen erledigen sich von selbst, wenn sie zu lange dauern, weil sich die Bedingungen schon wieder geändert haben.
Mach also langsam.
Wenn Stolz schadet
Jemand sagt: “Ich bin stolz auf mich, weil ich dies …(irgendetwas)… geleistet habe.” Damit verbalisiert er seine Einstellung zu einer bestimmten Tat. Er wertet sein Selbstwertgefühl auf, weil er etwas geleistet hat (TUE-Strokes).
In einem anderen Beispiel streiten sich zwei. Einer wollte die ganze Zeit etwas haben, was ihm der andere nicht geben wollte. Nach einiger Zeit gibt er sich geschlagen und will nachgeben. Mit dem Ergebnis, der erste will es nicht mehr. “Nein, jetzt will ich auch nicht mehr, jetzt habe ich auch meinen Stolz”.
Oder in diversen Partnerschaftsstreitereien hört man oft die Aussage: “Ja hab ich denn das nötig?
Jetzt habe ich auch meinen Stolz”.
Wenn ich mir so einen Schwachsinn anhöre, dann wird mir immer übel. Ehrlich. Wenn dir imaginäre Stolz- oder Ehregefühle wichtiger sind, als deine Ziele oder Bedürfnisse, dann hast du für mich nicht mehr alle an der Klatsche.
Aber ich weiß ja, so bist du nicht …oder?
Was verstehen wir eigentlich unter Stolz?
Als Stolz wird das Gefühl definiert, welches einem eine große Zufriedenheit mit sich selbst gibt. Stolz ist die subjektiver Gewissheit, etwas Besonderes innerhalb oder außerhalb einer Gemeinschaft zu sein und oder etwas Besonderes geleistet zu haben. Dieser Maßstab kann ein eigener Maßstab sein oder gesellschaftlich vorgegeben sein. Die Emotion Stolz ist in der Regel angeboren und nicht anerzogen. Stolz ist auch eine mögliche Voraussetzung zur Erlangung eines hohen sozialen Status.
In der römisch katholischen Kirche zählt der Stolz zu einer der sieben Hauptsünden. Man kann den Stolz auch in folgende vier Formen untergliedern: Das Gute, das man besitzt, sich selbst zuzuschreiben, es zwar auf Gott zurückführen, aber auf Rechnung der eigenen Verdienste setzen, sich Vorzüge beilegen, die man nicht besitzt und Vorzüge, die man besitzt, mit Selbstgefälligkeit und Verachtung anderer hervorkehren.
Selbstachtung ist nicht mit Stolz zu verwechseln, sondern Selbstachtung ist eine positive Pflicht: „in der richtigen Schätzung dessen, was wir an uns und anderen finden, und in der aufrichtigen Anerkennung des Wertes oder Unwertes desselben, verbunden mit dem Wunsche und Bestreben, das Wertvolle und Würdige zu erhalten und zu schützen, das Unwürdige aber zu entfernen.“
Man kann den Stolz in eine gesunde Form des Stolzes und in eine kranke Form des Stolzes unterscheiden. Die kranke Form des Stolzes ist die neurotische Form des Stolzes. Darunter versteht man, wenn man auf was stolz ist, was man nicht selbst geschaffen hat. Dazu zählt auch, wenn man Taten vollbracht hat, die anderen Menschen Schaden. So sind in der Regel Serienmörder und Betrüger stolz auch ihre Taten.
Adolph Freiherr Knigge hat in seinem Buch Über den Umgang mit Menschen geschrieben:
„Ich möchte gern, daß man Stolz als eine edle Eigenschaft der Seele ansähe; als ein Bewußtsein wahrer innerer Erhabenheit und Würde; als ein Gefühl der Unfähigkeit, niederträchtig zu handeln.“
Stolz kann auch da „gesund“ sein, wo er zu einem irrational scheinenden Verzicht auf die Maximierung einer Nutzfunktion in Spielen führt. In der Spieltheorie erweisen sich sogar „falscher Stolz“ und „Trotz“ als treibende Kraft rationaler Spielzüge, wenn sie zwar nicht die Nutzfunktion, um die gespielt wird, maximieren, aber – im Metaspiel – die Spielregeln selbst zu Gunsten des scheinbar irrationalen Spielers beeinflussen. Die Spieltheorie kann auch zeigen, dass das Zusammentreffen von Stolz und Schwäche kein Widerspruch ist. Stolz wird oft im Kontrast zu fehlenden Handlungsoptionen eines Spielers gesehen, aber gerade in einer schwachen Position hilft die Drohung mit scheinbar irrationalen Spielzügen. Darum ist Stolz auch in Verhandlungen zwischen Vertretern von Staaten eine rational einsetzbare Funktion.