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Alles haengt mit allem zusammen

Geschreiben von egoauf17. April 2012 in Reflektionen

Vor ein paar Jahren, gab es ein geniales Computerspiel. Ökopoly. Es war ein Simulationsspiel. Der Spieler war hier ein imaginäres Staatsoberhaupt, der die Aufgabe hatte, ein Land zu regieren. Er konnte Steuern erheben oder senken, Schulen für die Bildung bauen, Straßen und Verkehrswege errichten, Umweltschutz betreiben usw. Insgesamt konnten ca. 10 Punkte verändert werden.  Reaktion hatte einen Einfluss auf einen oder zwei andere Punkte.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich schaffte es erst nach ca. 25 Spielen, zu einem einigermaßen befriedigenden Ende zu gelangen. Alles was ich unternahm, wirkte auf andere Bereiche, und hatte (für mich) zeitweise unvorhergesehene, chaotische Reaktionen zur Folge. Und das bei so wenigen Verknüpfungen, die auch noch aus der Spielanleitung bekannt waren.

Ich reflektierte über die Zusammenhänge und beobachtete darauf hin meine Umgebung. Chefs, Familienmitglieder und die Aktionen unserer Regierung. Alle betrieben eine digitale, lineare Problemlösung, die meistens nicht befriedigend funktionierte. Nach dem Motto: Hier ist ein Problem.

OK – die Lösung dafür ist XXX. Auf einmal tat sich ein neues Problem, als Folge auf die gewünschte Aktion. Und es ging weiter.

Beobachte unsere obersten Vordenker, die wir alle vier Jahre wählen dürfen. Sie treffen eine Entscheidung, z.B. hier ein paar Steuern rauf, dort ein paar Steuern runter. Auf einmal ziehen einige Firmen aus Deutschland ins Ausland. Die Folge: Mehr Arbeitslose. Die Reaktion: weniger Einnahmen zur Sozialversicherung. Die Folge: und es geht weiter bergab.

Leider kann ich dir hier auch keinen gezielten Tipp aus der Misere geben (Asche auf mein Haupt.). Außer, denk ab und zu daran, dass ALLES mit ALLEM zusammen hängt. Versuche die globalen Zusammenhänge zu erkennen und ändere nicht zu viel auf einmal. Überprüfe bei jeder Aktion: Bringt sie mich meinen Zielen näher, oder schadet sie mir, bzw. entfernt sie mich von meinen Zielen.

Reagiere entsprechend.

 
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Die 48 Gesetze der Macht

Geschreiben von egoauf15. April 2012 in Allgemein

Die 48 Gesetze der Macht von Robert Greene:

01. Stelle nie den Meister in den Schatten.
02. Vertraue Deinen Freunden nie zu sehr – Bediene Dich Deiner Feinde.
03. Halte Deine Absichten stehts geheim.
04. Sage immer weniger als nötig.
05. Ohne einen guten Ruf geht nichts. Schütze ihn mit allen Mitteln.
06. Mache um jeden Preis auf dich aufmerksam.
07. Lass andere für dich arbeiten, doch streiche immer die Anerkennung dafür ein.
08. Lass die Anderen zu Dir kommen. Ködere Sie, wenn es nötig ist.
09. Taten zählen, nicht Argumente.
10. Ansteckungsgefahr! Meide Unglückliche und Glücklose.
11. Mache Menschen von Dir abhängig.
12. Entwaffne Deine Opfer mit gezielter Ehrlichkeit und Großzügigkeit.
13. Brauchst Du Hilfe appeliere an den Eigennutz.
14. Gib Dich wie ein Freund, aber handle wie ein Spion.
15. Vernichte Deine Feinde vollständig.
16. Glänze durch Abwesenheit um Respekt und Ansehen zu erhöhen.
17. Versetze andere in ständige Angst. Kultiviere die Aura der Unberechenbarkeit.
18. Baue zu Deinem Schutz keine Festung. Isolation ist gefährlich.
19. Mache Dir klar, mit wem Du es zu tun hast. Kränke nicht die Falschen.
20. Scheue Bindungen, wo immer es geht.
21. Spiele den Deppen, um Deppen zu überlisten. Gib Dich dümmer als Dein Opfer.
22. Ergebe Dich zum Schein. Verwandle Schwäche in Stärke.
23. Konzentriere Deine Kräfte.
24. Spiele den perfekten Höfling.
25. Erschaffe dich neu.
26. Mache dir nicht die Finger schmutzig.
27. Befriedige das menschliche Bedürfniss an etwas zu glauben und fördere einen Kult um Deine Person.
28. Packe Aufgaben mutig an.
29. Plane alles bis zum Ende.
30. Alles muss ganz leicht aussehen.
31. Lass Andere mit den Karten spielen die du austeilst.
32. Spiele mit den Träumen der Menschen.
33. Für jeden gibt es die die passende Daumenschraube.
34. Handle wie ein König, um wie ein König behandelt zu werden.
35. Meistere die Kunst des Timings.
36. Vergiss was du nicht haben kannst, es zu ignorieren ist die best Rache.
37. Inszeniere packende Schauspiele.
38. Denke was Du willst, aber verhalte Dich wie die Anderen.
39. Schlage Wellen um Fische zu fangen.
40. Verschmähe das Gratisangebot.
41. Trete nicht in die Fußstapfen eines großen Mannes.
42. Erschlage den Hirten, und die Schafe zerstreuen sich.
43. Arbeite mit Herz und Geist der Anderen.
44. Halte anderen den Spiegel vor.
45. Predige notwendigen Wandel, aber ändere nie zuviel auf einmal.
46. Sei nie zu perfekt.
47. Schiesse nie über das Ziel hinaus. Der Sieg ist der Zeitpunkt zum Aufhören.
48. Strebe nach Formlosigkeit.

 
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Geistige Landkarten

Geschreiben von egoauf9. April 2012 in Reflektionen

“Wieso kapiert der Kasper das nicht?” und “Wie kann man nur so eine doofe Meinung haben?” Kommen dir auch manchmal solche Gedanken, wenn du mit einigen “merkwürdigen Zeitgenossen” zu tun hast?

Mir schon, aber… nur kurz, denn ich weiß, jeder nimmt die Welt nicht so wahr, wie sie ist, sondern so wie er sie sehen will. Er bildet sich eine eigene sinnlich-geistige Karte, eine Abbildung der Welt, wie sie um uns herum existiert.

Die Idee zu diesem Kapitel kam mir, als ein Kollege so treffend bemerkte, als ich mal eine, für mich winzige Kleinigkeit übersehen hatte: “Das sieht man doch!!!” (Eine herrliche Verallgemeinerung; man sieht es eben nicht.) Da dies öfters vorkommt, kann ich mich jetzt nicht mehr an das erinnern, um was es ging.

Aber vor kurzem fiel mir ein Buch in die Hände, in dem ein Experiment beschrieben wurde. Dabei bekamen mehrere Personen einen Helm auf, an dem 2 Kameras befestigt waren. Eine zeichnete die Blickrichtung der Person auf und die andere kontrollierte die Augenbewegung. Mit Hilfe eines Computers wurde beide Informationen auf einen Bildschirm bzw., Foto übertragen. Man zeigte ihnen ein Bild, auf dem eine Straße mit einem großen Baum, einer Frau in einem Minirock, ein Schäferhund und noch ein paar Dinge zu sehen waren.

Jeder der den Helm auf hatte, schaute auf das, was ihn interessierte. Kleine Kinder auf den Köter, die Männer auf das Mausi und die Frauen sonst wo hin. Jeder schaute auf etwas anderes. Keiner hatte die gleichen Augenbewegungen. Also, jeder nahm andere Dinge in sein Bewusstsein auf. Daher kommen auch die unterschiedlichen Zeugenaussagen, bei einem Verkehrsunfall. Jeder sieht etwas anderes, konzentriert sich auf die Dinge, die mit seinen Werten, Überzeugungen und Erfahrungen im Einklang stehen.

Also: Jeder hat eine unterschiedliche Landkarte, eine geistige Abbildung der Welt in seinem Kopf. Akzeptiere es und denke daran, wenn dein Gegenüber sich “merkwürdig” verhält.

Dazu noch ein Gedicht, das ich kürzlich gelesen habe:

Du lebst dein Leben und ich lebe mein Leben.
Ich bin nicht auf der Welt um nach deinen Vorstellungen zu leben, und du bist nicht auf der Welt um nach meinen Vorstellungen zu leben. Ich bin ich und du bist du. Sollten wir uns einmal begegnen so ist das wunderbar, wenn nicht, kann man auch nichts machen.

 
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Paradiesprinzip

Geschreiben von egoauf7. Februar 2012 in Prinzipien

Es ist kurz erklärt. Auch wenn ich sage, dass du die Kirche meiden sollst, leihe ich mir aus der Bibel, die Geschichte mit dem Paradies aus.

Du folgst den Ego-Power Prinzipien, hast Erfolg, fühlst dich gut, gehst deinen Weg, und findest mit 100 %iger Sicherheit eine Schlange, die dich verführen will. Das ist so sicher, wie der Sonnenuntergang am Ende eines Tages.

Irgendjemand ist immer neidisch, führt ein mittelmäßiges Leben und kann es nicht leiden, dass es dir gut geht. Pass auf, sei wachsam.

Ein weiterer Stolperpunkt auf dem Weg zum Erfolg, bist du selber. Viele Erfolgreiche, dessen Leben ich analysierte, sabotierten sich früher oder später selber. Teils aus gemischten Gefühlenbzw. Programmen oder auch nur aus Unwissenheit und Nachlässigkeit heraus.

Stillstand ist ein Rückschritt. Du musst deine Ziele immer im Auge behalten und daran arbeiten.

Die Schlange der schlechten negativen Meinungen, Stimmungen und Kommentare, kommt immer leise aber unausweichlich, in dein Paradies. Sei wachsam und bekämpfe jeden noch so kleinenAngriff auf deine Ziele, Lebensvorstellungen und Pläne mit aller Härte, die du aufbringen kannst.

Es ist dein Leben, dass du versauen lässt.

 
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ego Griechen

Geschreiben von egoauf28. Januar 2012 in Aktuelles

Die Griechen haben es einfach drauf. Sie haben das ego Prinzip verstaatlicht. Ein ganzes Land liegt auf der faulen Haut und lässt das ganze von anderen Ländern finanzieren. Die sind so bescheuert und buttern seit Jahren Geld nach Griechenland, für welches wir, die Steuerzahler bluten müssen. Wir Deutschen müssen mit 67 in Rente gehen, nach der nächsten Wahl sogar mit 69. Da kaum einer bis zu dieser Altersgrenze in Lohn und Brot ist geschieht der Einstieg in die Rente über die Arbeitslosigkeit. Eine faktische Rentenkürzung in Deutschland. Die Griechen gehen schon mit 50 in Rente und geniessen am Strand auf unsere Kosten ihr Leben.

Was gibt es denn noch so alles in Griechenland, worfür wir zahlen. Das ist natürlich alles keine Erfindung und kann in dem seriösen Handelsblatt (Online Ausgabe 28.01.2012, 12:10 Uhr) nachgelesen werden.

Schauen wir mal, was die griechischen Politiker sich alles so für unser Geld gönnen:
+ Kostenloser Dienstwagen (Ein auf Steuerzahlerkosten geleaster Dienstwagen für jeden der 300 Abgeordneten.)
+ Kein Porto (Befreiung vom Briefporto.)
+ Acht kostenlose Telefonanschlüsse (Bis zu acht kostenlose Festnetzanschlüsse für jeden Abgeordneten.)
+ Handy Guthaben (200 Euro im Monat für Handy Telefonate.)
+ Kostenlose Hotel Unterkunft (Kostenlose Unterkunft in einem Athener Hotel für Abgeordnete aus der Provinz.)
+ Freifahrscheine (Freifahrscheine für Busse, Bahnen und Fährschiffe.)
+ 104 Flugtickets (104 kostenlose Flugtickets im Jahr für Abgeordnete, deren Wahlkreis weiter als 200 Kilometer von Athen entfernt ist.)
+ Sitzungspauschale (150 Euro für jede Teilnahme an einer Ausschusssitzung. Die Unterschrift in der Anwesenheitslistereicht, die tatsächliche Teilnahme wird nicht kontrolliert.)

Schauen wir mal, was die Steuerzahler so treiben, was wir natürlich auch alles finanzieren:
+ 70 Prozent der Freiberufler geben ein Einkommen von unter 10.000 Euro im Jahr 2010 an.
+ 60 Prozent der Gewerbetreibende geben ein Einkommen von unter 10.000 Euro im Jahr 2010 an.
+ Im Jahre 2009 gaben nur 73 Griechen ein Einkommen von über 900.000 Euro an (davon nur 7 Freiberufler).

Und nun schauen wir mal, wer das Luxusleben der Griechen finanziert:
+ Kredite (IWF: 20 Milliarden, Euro Länder: 53 Milliarden, Sonstige: 19 Milliarden)
+ Staatsanleihen (Gesamt: 260 Milliarden Euro, davon 55 Milliarden Euro bei der EZB)
+ Kredite von europäischen Banken (50 Milliarden Euro).
+ Kredite von griechischen Banken (40 Milliardne Euro).
+ Fonds (Bei Investment-, Staats-, Pensions- und Hedgefonds sind es 70 Milliarden Euro)

Ich bin wirklich mal gespannt, wie lange sich die Europäer noch von den Griechen wie Weihnachtsgänse rupfen lassen.

 
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Klage nicht LEBE

Geschreiben von egoauf23. Januar 2012 in Reflektionen

Wenn ich den intelligenten Gesprächen meiner Mitmenschen lausche, erkenne ich ganz deutlich: Es gibt 4 Hauptfeinde, mit denen wir uns tagaus und tagein herumschlagen müssen. Ich werde dich jetzt aus deiner Unwissenheit befreien: Es sind die 4 Jahreszeiten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Es wird sich beklagt, was das Zeug hält. Über die Temperatur, den Regen, den Sonnenschein, die Wolken, den Wind, keinen Wind, usw. usw. Und gibt das Wetter nichts mehr her, nehmen wir flugs etwas anderes: Die Regierung, die Steuern, die Ausländer, die Börse, der Zeitgeist usw. usw. Im Prinzip ist es ein Spiel, mit dem Namen: “Ach geht es uns doch schlecht” und es gibt uns das Gefühl nicht alleine auf der Welt mit den ganzen Problemen da zu stehen. Nur ändern wird sich wegen des ständigen Beklagens nichts.

Das Wetter macht sowieso was es will, den Politikern ist deine mickrige Meinung schnurzpiepegal, da du von den “großen Problemen der Welt” sowieso nichts verstehst.

So weit so gut. Doch schlimm wird es erst, wenn man sich über sich selbst, und seine Reaktionen, beklagt, anstatt es aktiv in die Hand zu nehmen. Du limitierst dich und hältst dich klein, weil du dir absolut nicht zutraust, dich selbst nach deinen eigenen Vorstellungen zu steuern.

Wenn DU nicht die Macht hast, dein Leben zu bestimmen, wer hat es dann? Der einzige Vorteil sich zu beklagen ist der, man muss sich nicht anstrengen und in eine ungewisse Zukunft aufbrechen. Man kann so bleiben wie man ist.

OK. Du denkst, du brauchst es? Dann tu dir selbst einen Gefallen und lerne klagen ohne zu leiden.

Mittelmäßigkeit?. Und dafür auch noch eine Rechtfertigung parat zu haben? lustig-lustig.

 
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Geistiges Kleinkraemertum

Geschreiben von egoauf16. Dezember 2011 in Reflektionen

Da sitze ich wochenlang, denke mir die Webseiten mit der Explosivkraft einer Wasserstoffbombe aus, hacke mir fast die Fingerspitzen blutig und bin gespannt auf die Reaktionen die da auch mich zukommen. Und tatsächlich – es kommt ein Email aus Berlin. Ich freue mich, öffne die Mailbox und was sehen meine Augen?

Da ist doch irgend so ein klein-geistiger Wichtigtuer, der mir klarmacht es heißt einem anderen …” und nicht einen anderen…” und dass man das doch in der 4. Klasse lernt.

Wunderbar, danke.

Normalerweise lasse ich einen derartigen Müll, lässig an mir vorbei ziehen, aber in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme und greife dieses Thema auf.

Wieso schreibt jemand eine Email, um einen anderen zu sagen, wie blöd und unwissend er ist?

Obwohl nur ein klitzekleiner Buchstabe falsch ist. OK, wer in Kleinigkeiten genau ist, ist dies auf jeden Fall auch bei großen Dingen. (Evolutionsprinzip)

Doch zurück zum Thema. Es steigert das eigene Selbstwertgefühl, andere auf ihre Fehler hin zu weisen. (Schau mal was ich alles weiß und wie schlau ich doch bin), und es ist eines der klassischen Abwehrmanöver, wie ich sie in der Einleitung, beschrieben habe. Nichts gegen einefreundlich gemeinte Hilfe. Aber der Ton macht’s.

Dieses engstirnige, popelige Suppenwürfeldenken, ist genau der Grund, warum oft Müllgespräche und Schwachsinns -Diskussionen entstehen, die eine gute Kommunikation unmöglich machen.

Mein Tipp, kennst du so einen, gebe dich nicht weiter mit ihm ab. Er zieht dich nur runter, zum mistigen Kleinkram.

 
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Luege der Normalitaet

Geschreiben von egoauf30. November 2011 in Reflektionen

Was ist normal? Nach meiner Definition, eine Ansammlung einer statistischen Häufigkeit. Wenn die Mehrheit einer Gruppe etwas unternimmt, ist das für diese Gruppe, normal und richtig. Das kann außerhalb der Gruppe, schon wieder ganz anders aussehen.

Personen mit einem kleinen, schwachen Selbstwertgefühl (SWG), passen sich in Gruppen schneller an, als solche mit einem starken, ausgeprägten SWG. Sie sind auch ständig darauf bedacht, nicht aufzufallen und sich anzupassen. Schau dir einmal eine Gruppe Jugendlicher an, einer sieht aus wie der andere.

Oder die Mode: Ein paar machen irgendetwas vor. Alle folgen. Nach und nach sehen am Ende alle wieder gleich aus. Ein paar wenige, starten etwas Neues und Schwupps, beginnt der ganze Zirkus von vorne.

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Lebendige dagegen.

Bei mir persönlich ist es so, wenn zu mir jemand sagt, irgendetwas sei doch nicht normal. Dann antworte ich sofort mit: “Stimmt, das ist SUPER! … oder DIESEL?”. (Das ist ein Wortspiel mit den Benzinsorten). Ungläubige Blicke sind stets die Reaktion. Will er dann wissen wie ich dies meine, erkläre ich ihm die o.g. Definition von Normalität.

Versucht mich einer mit der Aussage, dass viele andere ähnliches tun (Versicherung abschließen oder etwas anderes…) zu etwas zu überreden, so hat er schon verloren. Automatisch.

Eine Freundin von mir sagte früher einmal, wenn alle Menschen auf der Welt, an irgendeinen Gott glauben, dann müsste wohl etwas daran sein. So viele könnten sich doch nicht irren. Ja. Nun ist sie in einer anderen Umgebung, mit anderen Menschen und Interessen zusammen und jetzt will sie von ihren damaligen Aussagen nichts mehr wissen. Sie macht nun lieber jeden anderen Mist mit, der gerade IN ist. Soviel zu Thema Gruppendruck und Normalität.

 
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Bedeutung der Dinge

Geschreiben von egoauf17. Oktober 2011 in Reflektionen

Die wahre (?) Bedeutung der Dinge

Der Weltraum… unendliche Weiten…

…und wir mittendrin. Auf einem kleinen, blauen, popeligen Planeten. Umkreisen einen größeren rot-gelben, heißeren Planeten. Dieser rotiert in einem Spiralarm um ein Zentrum, das wiederum, in den unendlichen Weiten, irgendwohin treibt.

Im Grunde genommen, kann man feststellen; mit uns geht es rund. Schön und gut. Betrachten wir unser Leben, die Bedeutung von uns im kosmischen Gefüge und schauen uns auch noch den Zeitraum an, der uns zu Verfügung steht. Wir sind, kosmisch gesehen, NICHTS. Ein Staubkorn, das irgendwo, irgendwohin herum wirbelt.

Oder: Ein Ferien Raumschiff von Außerirdischen fliegt an der Erde vorbei. Zwei der Aliens schauen aus dem Fester und sehen wie unser schöner Planet einfach so zerplatzt. “Ups…” sagt er, schaut seinen Partner an und fragt ihn dann “… sag mal was gibt es heute eigentlich zum Mittagessen?” Und doch bewerten wir jede Kleinigkeit so, als hänge die Existenz von allem davon ab, wie z.B. die Tassen im Schrank stehen. Wir verlieren die Relation beim Betrachten der Realität.

Führe einmal folgendes Experiment mit deinen Freunden durch:
Erzähle eine Geschichte von deinem letzten Urlaub. Also: “Letzen Urlaub hab ich ein wahnsinniges Erlebnis gehabt … (Geschichte) … und dann kam ich an einer grünen Wand, wie die da drüben vorbei…” und deute auf eine blaue Wand “… (weiter in der Geschichte) …”. 5 Sekunden später wirst du unterbrochen. Zu viel mehr kommst du nicht.

Jetzt wird dir von ALLEN klar gemacht, die Wand sei blau. Setzt du jetzt noch einen drauf und erwiderst “Na ja, ist schon OK. Aber die Wand war so grün die die da.“ (wieder auf die gleiche blaue deuten), hast du keine Chance mehr, deine Geschichte zum Besten zu geben. Als wenn das Ende der Welt davon abhinge, welche Farbe die Wand hat, wird nun ein Streit darüber vom Zaun brechen. Lehne dich zurück, bleibe bei deiner Behauptung und… habe viel Spaß.

 
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Persoenliche Strategien

Geschreiben von egoauf23. September 2011 in Reflektionen

Im Kapitel “persönliche Integrität” erfuhrst du, jeder Mensch verhält sich auf allen Gebieten prinzipiell gleich. Ist er ordentlich, ist er überall ordentlich. Ist er im Sport aggressiv, ist er wahrscheinlich überall aggressiv. Er hat sein Verhalten generalisiert. (siehe Referenz Modell)

Nun ist es so, dass jeder, auf speziellen Gebieten, bestimmte Rituale besitzt, die er immer ausführt, wenn er etwas unternehmen will. Er hat gelernt, so geht es – und so macht er es dann auch. Er hat eine ganz spezielle Strategie – um etwas zu erreichen.

Dazu ein Beispiel: Wenn du eine neue Stereoanlage kaufen willst, wie gehst du vor? Gehst du einfach los, und kaufst die erst beste, die dir gefällt? Oder holst du dir erst einmal ein Warentest Heft und vergleichst? Fragst du Freunde, wie sie handeln, bzw. was sie kaufen würden? Schaust du, wo es die besten Preise gibt? Oder wie gehst du vor?????

Egal wie und was du machst. Es ist wahrscheinlich die gleiche Strategie, wenn du einen Fernseher, Kühlschrank usw. kaufen möchtest. Es ist deine ganz spezielle Einkaufsstrategie, bei einem Betrag über 1000.- DM. Bei einem anderen Betrag, hast du vielleicht eine ganz andere Strategie.

So kann man jegliches Verhalten beschreiben, wenn man genau aufpasst.

Selbst bei ganz alltäglichen Vorgängen, wie das Aufstehen am Morgen, hast du eine spezielle Strategie entwickelt. “Augen auf – Blick aus dem Fenster“ – innere Rede: “Bäh – schiet Wetter” – und noch mal für 5 Minuten hin gelegt. – Danach muffig aus dem Bett gequält – usw. Jeden Morgen die gleiche Prozedur. Aus Gewohnheit.

So ist es in Allem. Möchtest du eine dieser Gewohnheitsketten aber einmal durchbrechen, bitte schön. Hier das Rezept.

Tue es einfach.

Gelingt es dir aber nicht, ist das alte Verhaltensprogramm zu fest installiert. Dann versuche eine Umprogrammierung. Z.B. beim Aufstehen. Du kommst morgens schlecht aus der Kiste, und willst dieses aber ändern. Suche dir gedanklich eine Strategie, bei der du begeistert reagierst. Denke zum Beispiel an ein Erlebnis im Urlaub, wo du früh aufstehen musstest, weil du eine Verabredung hattest. “Wie bist du damals aufgestanden? Was hast du zuerst (innerlich) zu dir gesagt, was war dein erster Gedanke? Wie schnell bist du aufgestanden? Welches Gefühl hattest du damals dabei?”

Wenn du diese Erinnerung abrufst, dir merkst und sie morgen früh anwendest, kommst du mit Sicherheit ruckzuck aus der Kiste. Du hast ein Referenz-Modell gefunden, um schnell aufzustehen. Bingo. So einfach ist es.

Weckt in dir der Gedanke an eine bestimmte Situation, unangenehme Gefühle, so kannst du durch Wiederholen der inneren Vorgänge, aus einer Situation bei der du mutig reagiert hast, diese Gefühle nahezu zum Verschwinden bringen. Innere Vorgänge sind Vorstellungen, Bilder, Töne, Stimmen, Atmung, Körperhaltung. Kurz alles was du getan hast. Häufig kann man auch schon die Gefühle dadurch ändern, wenn man winzige Kleinigkeiten variiert (Attribute der Gedanken)

Probier es…

So ist es auch, wenn du ein Modell von einem anderen übernimmst. Finde heraus, was er wie denkt – Wie er sich bewegt – wie er sich verhält – Welche Handlungen er ausführt. Und wende diese Modell an.

Du brauchst dann nicht mehr alle Erfahrungen des anderen zu wiederholen. Es kann sein, dass er Jahre gebraucht hat, um diese Fähigkeit zu entwickeln. Mach es einfach nach. In einem Bruchteil der Zeit.

Was Einer kann, können prinzipiell alle anderen auch. (Vielleicht mit ein paar Abstrichen. Aber 80% ist immer noch besser als 0%. Oder?)

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